Kolping vor Ort
- BV Cham Fotowettbewerb „Rund Um Das Wasser“
- KF Roding Schafkopf To Go
- KF Schönwald Zeltlager für Superhelden
- KF Pfreimd läd zum 3. Mal in den Biergarten ein
- KF Kösching feiert 2. Generationenfest
- KF Pförring pilgert mit Pipi Langstrumpf
- KF Schönwald wirkt beim Heimatfest mit
- KF Bodenmais feiert Bergmesse
- KF Schönwald radelt durch die Rhön
- KF Kümmersbruck entzündet Johannisfeuer
Unterwegs mit Pippi Langstrumpf
Einmal mehr war eine ökumenische Pilgertour angesagt. Dieses Mal ging es von Nürnberg Langwasser nach Wendelstein. „Erwachsene, wollt ihr wild und stark sein, wie Pippi Langstrumpf?”, war die Frage. Wer liebt sie nicht? Die Geschichten von Pippi Langstrumpf. Seit dem Erscheinen der ersten Bücher von Astrid Lindgren steht das stärkste Mädchen der Welt für Freiheit: frech, wild und wunderbar!
Mit den äußerst kompetenten Pilgerbegleitern Roland Nusko und Dorothea Werner-Dorlöchter konnten die Pilgerinnen und Pilger, auch aus der Kolpingsfamilie Pförring, eintauchen in die Geschichten von Pippi Langstrumpf und ließen sich durch verschiedene Abenteuer auf dem Weg inspirieren – passend dazu immer geeignete Bibelstellen.
Bei 80 % Waldwege und einer Gehgeschwindigkeit von ca. 3 bis 4 km pro Stunde konnte man trotz der fast tropischen Temperaturen trotzdem von einem Genusspilgern reden. Die gemeinsame Tour begann in Nürnberg-Langwasser im Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule. Viele Schulen die nach Astrid Lindgren benannt sind, nutzen den Begriff „Friedensbrücke“ für Projekte zur Streitbeilegung unter Kindern.
Weiter ging es an Pippis Limonadenbaum vorbei in Richtung Nürnberg Zollhaus. Tatsächlich wuchs an diesem magischen Baum eine Limonadenflasche. Die leere Flasche soll laut Pippi ja einfach verwelken. Mit etwas Eierlikör wurde aus der Orangenlimonade schwuppdiwupp der Kult-Drink “Sonnenscheinchen”.
Im Biergarten Steinbrüchlein legte die illustre Gruppe eine Rast ein. Das “Steinbrüchlein” ist ein historischer Biergarten mit uriger Gaststube, idyllisch eingebettet in der Natur des Reichswaldes.
Nach der Mittagspause ging es weiter nach Wendelstein und über das wunderschöne Wernloch. Das Wernloch ist ein alter, stillgelegter Steinbruch mit kleinen Teichen nahe dem Markt Wendelstein. Die Natur dort ist wild und grün, ein beliebtes Ziel für viele Wanderer. Verwachsene Felsen, moosige Bäume und sogenannte „Himmelreiche“, Teiche ohne Zu- und Abfluss beindruckten die Pilger:innen nachhaltig.
Eine Pilgertour der besonderen Art, auf die sich die Pilger:innen unter dem Motto von Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich ziemlich sicher, dass ich es schaffe!” eingelassen hatten. Und Alle haben es geschafft und werden wieder kommen, wenn Roland Nusko und Dorothea Wener-Dorlöchter zum Pilgern einladen.
Nach der Ankunft in der evangelischen Kirche St. Georg Wendelstein und einer Wegstrecke von ca. 13 km ging es nach dem abschließenden Pilgersegen Richtung Heimat. Mit „Buen Camino – Guten Weg”, dem traditionellen Ruf der Jakobuspilger, verabschiedeten sich die Teilnehmer:innen herzlichst voneinander.
