Kolping vor Ort
- KF Schönwald wirkt beim Heimatfest mit
- KF Bodenmais feiert Bergmesse
- KF Schönwald radelt durch die Rhön
- KF Kümmersbruck entzündet Johannisfeuer
- KF Neunburg unterwegs mit Kolping Sterzing
- KF Neunburg gratuliert Franz Beer
- KF Waldmünchen feiert Jubiläum
- KF Cham im Museum Frauenfleiß
- KF Schönwald veranstaltet Public-Viewing
- KF Pförring beim Abendlob und Abendbrot in Menning
“… Gott ist näher, als wir manchmal glauben.“
„Wir stehen heute auf diesem Berg, umgeben von Weite, Licht und der stillen Sprache der Natur. Wenn man hier oben steht, spürt man etwas, das man unten im Alltag oft übersieht: Die Welt ist größer als unsere Sorgen. Der Himmel ist weiter als unsere Gedanken. Und Gott ist näher, als wir manchmal glauben.“ Diese Sätze sagte Pfarrvikar Francis bei seiner eindrucksvollen Predigt beim Berggottesdienst auf dem Kl. Arber.
Die Wetterprognosen waren nicht besonders gut für eine Hl. Messe unter freiem Himmel und auf 1383 Meter Höhe. So hoch ist der Kl. Arber und unter dem Gipfelkreuz wird seit 1964 jährlich eine Hl. Messe für die verstorbenen Präsides und Mitglieder der Kolpingsfamilie Bodenmais gefeiert.
Vorsitzender Tobias Krenn konnte trotzdem über 100 Wanderer begrüßen, ein Teil davon war mit dem eingesetzten Bus des Reisebüros Wenzl bis zur Chamer Hütte gefahren. Krenn dankte besonders Pfarrvikar Francis, der an dieser Stelle eine Premiere feierte, für die Gestaltung des Gottesdienstes und dem Bläserquartett der Knappschaftskapelle mit Hans, Johannes und Max Kuchl und Franz Josef Weikl für die musikalische Umrahmung mit der Waldler-Messe.
In seiner bewegenden Predigt ging Pfarrvikar Francis auf das Evangelium ein: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch Ruhe schenken.“ Der Prediger führte aus, dass damit nicht eine Pause gemeint sei, sondern eine neue Haltung, eine Ruhe, die aus Vertrauen kommt und eine Ruhe, die weiß, ich muss nicht alles alleine schaffen.
„Wir können die Natur als Lehrmeisterin des Evangeliums sehen. Die Natur kennt keine Eile. Sie wächst im Rhythmus Gottes, nicht im Rhythmus unserer Kalender. Sie zeigt uns: Ruhe ist kein Luxus, sondern Teil des Lebens“, sagte der Pfarrvikar. Die Lesung trug Christine Kuchl vor und den Halleluja-Ruf sang stimmgewaltig Tobias Krenn.
Als Ministranten fungierten Moritz Rasshofer und Valentin Bauer, die auch die Fürbitten sprachen und das Banner trug Christian Artinger. Nach der Messe lud Vorsitzender Tobias Krenn zur Maß und einer Brotzeit in die Chamer-Hütte ein. Er freute sich, dass das Wetter gehalten habe und dankte allen, die an dieser Veranstaltung teilnahmen.
Bericht und Bild: Otto Weinberger
