Ratschen, spielen, grillen, chillen am Oberbauernhof

 

Mit großer Beteiligung hat die Kolpingsfamilie Kösching ihr zweites Generationenfest gefeiert. Bereits die Premiere vor zwei Jahren war ein Erfolg – in diesem Jahr kamen noch mehr Besucher:innen in den Garten des Oberbauerhofs in Desching.

Schon am Samstag herrschte geschäftiges Treiben. Frauen und Männer schleppten Tische, dekorierten, richteten den Obstgarten her und verwandelten ihn in ein kleines Festparadies. Man sah sofort: Das Generationenfest lebt davon, dass viele mit anpacken – und das mit Freude.

Den Auftakt bildete am Sonntagmorgen ein Familiengottesdienst mit besonderem VIP-Besuch: Monsignore Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, folgte der Einla-dung des Vorsitzenden Georg Altmann und zelebrierte gemeinsam mit Ortspräses Anthony Chimaka die Messe.

Rund 150 Gläubige sammelten sich um den festlich geschmückten Altar, den die Familie Lie-pold geschmückt hatte. Ein emotionaler Genuss war wieder die Musik der „Kolpingzeiserl“, des Kolpingkinderchores unter der Leitung von Barbara Fuchs mit ihren Liedern zur Messfeier. Begeisternd gaben sie mit ihren jungen Stimmen ihr Bestes.

Präses Huber ging in seiner Predigt auf das Speisung der 5000 aus dem Matthäusevangelium ein und ermutigte dazu, auch kleine Gesten des Gebens ernst zu nehmen – ein Gespräch, eine Aufmerksamkeit, ein freundlicher Moment. „Wer gibt, bekommt ein Vielfaches zurück“, so der Generalpräses.

Nach dem Schlusssegen überreichte Vorsitzender Georg Altmann dem Generalpräses eine Spende über 500 Euro für Kolping International – bestimmt für die Ausbildung von Jugendlichen weltweit. Ein Moment, der zeigte: Kolping denkt nicht nur lokal, sondern global. Anschließend hatte der Generalpräses die Ehre, sich ins goldene Buch des Marktes Kösching, das der dritte Bürgermeister Georg Liebhard dabei hatte, einzutragen.

Bei Kuchen und Salatspenden der Besucher, Fleisch und Würstl vom Grill sowie kühlen Ge-tränken ließ es sich im Schatten der Obstbäume gut aushalten. Für Kinder, Familien und Er-wachsene gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Stockbrotgrillen; Sackhüpfen; Do-senwerfen; Entenangeln und anderen Spielen. Eine liebevoll gestaltete Cocktailbar rundete das Angebot ab und sorgte für sommerliche Erfrischung.

Der Nachmittag war somit ein lebendiges Miteinander, bei dem man sah, dass das Generationenfest verbindet – Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde, Neugierige und Kolpingmitglieder gleichermaßen. Am Abend kamen viele fleißige Helfer dem Spruch nach: „Viele Hände, schnelles Ende“.

Und so war gegen 19:00 Uhr der Obstgarten des Oberbauerhof so aufgeräumt, als hätte es nie ein Fest gegeben. Am Schluss waren sich alle einig, dass es demnächst wieder ein Generationenfest geben wird.