Strahlende Kinderaugen, mahnende Worte – das Licht aus Betlehem bringt Frieden

Schon Karl Valentin wusste; “Wenn die staade Zeit vorbei ist, werd’s aa wieder ruhiger!”, stand in der Einladung zur vergangenen Jugendvesper. Das Jugendvesperteam lud einmal mehr Jung und Alt ein, in vorweihnachtlichen Trubel, im Endspurt sozusagen, kurz innezuhalten und zur Ruhe zu kommen! Die Jugendvesper mit Friedenslichtaussendung dazu wurde wie immer in der Sebastianikirche in Pförring gefeiert.

Musikalisch und Inhaltlich Gestaltet wurde die Jugendvesper von der Gruppe Herzklang. Die Verantwortliche freuten sich, mit vielen Jungen und Junggebliebenen, vor allem jungen Familien eine besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtstage zu feiern. Seit 1993 bringen Pfadfinder das Friedenslicht von Betlehem nach Deutschland so Claudia Ohrner von der Musikgruppe Herzklang die gekonnt durch das kurzweilige Programm führte.

Dieses Jahr steht die Friedenslichtaktion unter dem Motto: Vielfallt leben, Zukunft gestalten. In der Runde der erfreulich vielen Jugendvesperteilnehmer/innen war schon eine Menge Vielfalt zu sehen, egal ob Alter, Geschlecht, Haarfarbe oder Größe. Jedes Jahr machen sich viele Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht zu sich nach Hause zu holen.

Aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten konnte die Flamme dieses Jahr leider nicht wie gewohnt in Betlehem entzündet werden. Stattdessen wurde das Friedenslicht aus der Wallfahrtskirche Christkindl in Steyer, in Österreich geholt. Auch 2024 hat es auf langen Wegen viele Mauern und Grenzen überwunden. Das Friedenslicht verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

In einer Lesung aus dem Evangelium nach Johannes weist Jesus seine Jünger darauf hin, dass sie das Licht der Welt sind. In der Ansprache von Claudia Ohrner ging alles um das Friedenslicht und um Jesus das Licht der Welt der alle vom Dunklen in das Licht führt. damit alle heller und klarer als je zuvor sehen können.

Licht benötigen Menschen für ihr inneres Wohlbefinden. Wenn es hell und Licht ist, dann fühlen sich Menschen auf der Sonnenseite des Lebens, ihre Stimmung ist heiter, sie strahlen Freude aus und ihre Augen leuchten. Wenn das Licht fehlt ist das Herz verdunkelt, die Seele betrübt und auf dem Gemüt liegt ein Schatten.

Wenn es auf der Erde kein Licht mehr gäbe, würde das gravierende Auswirkungen auf das Leben und das Ökosystem haben, was an einigen Beispielen drastisch erläutert wurde. Das Fehlen von Licht auf der Erde würde fast alle Lebensformen massiv bedrohen, das ökologische Gleichgewicht stören und den Planeten in eine eisige, lebensfeindliche Umgebung verwandeln.

Wenn man so in die Nachrichten schaue, komme es in manchen Gebieten so vor, als würde das Licht fehlen. Alle sollen zusammen helfen, bei jenen Menschen sein und ihnen ihr Licht, ihren Glauben und ihr Gebet schicken. Eine Lichtmeditation zum Friedenslicht, ein kleiner Friedensgruß, die Fürbitten, das Gebet zum Friedenslicht, die Geschichte: „Wie spielt man Frieden“, der abschließende Segen waren auf das Thema Friedenslicht optimal abgestimmt.

Natürlich auch die stimmungsvollen Lieder zur musikalischen Gestaltung der Jugendvesper, der Name der Musikgruppe „Herzklang“ wurde praktisch zum Programm. Alle Menschen guten Willens sollen ermutigt werden das Friedenslicht aus Bethlehem, oder aus Christkindl, als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland an alle Menschen weiterzureichen.

Strahlende Kinderaugen gab es als das Friedenslicht von Betlehem endlich, auch von vielen Kindern, in Empfang genommen wurde. Die örtliche Kolpingsfamilie hatte das Friedenslicht einmal mehr in die Pfarrei Pförring gebracht. „Schön, dass wir diese Andacht zusammen feiern konnten! Nehmt das Friedenslicht mit nach Hause”, wurden die Jugendvesperteilnehmer/innen aufgefordert.

Sie sollen das Licht verteilen, seine Wärme und Jesu Frieden in aller Welt ermuntert andere das Licht weiterzutragen. Die Gruppe Herzklang wünschte Allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Die Nächste Jugendvesper wird am Freitag, den 17. Januar 2025 in der Pförringer Sebastianikirche gefeiert.