Adventslieder – Fingerzeig auf Weihnachten

Unter diesem Motto standen die diesjährigen Oasentage im Advent im Haus Bayerischer Wald in der Stille von Lambach. Die Zeit des Adventes ist auch in der heutigen Zeit für alle noch eine besondere Zeit. Früher hat man sich in den Familien am Abend um den Adventskranz versammelt und hier miteinander gebetet und gesungen.

Auch wenn das Feiern in den Familien immer weniger wird – auch im Advent, werden in dieser Zeit immer noch die Adventslieder gerne gesungen. Heute tönen leider diese aussagekräftigen Lieder aus vielen Lautsprecher auf den sog. Christkindlmärkten im Hintergrund. Leider wird man vier Wochen vor dem Christfest auch schon von zu vielen Weihnachtsliedern berieselt.

Im Vordergrund drängen sich auf diesen Märkten Menschen die glühweinselig sich von der Musik berieseln lassen. Kaum einer passt auf die Texte auf.

So nahmen sich wieder Kolpingschwestern und Kolpingbrüder aus dem ganzen Kolpingwerk Diözesanverband Regensburg Zeit, die Texte der gängigen Adventslieder näher anzuschauen und sie zu durchleuchten. Diese Lieder sprechen von Erwartung und Hoffnung.

Was erwarten die Menschen denn in ihrem Leben? Auf welche Hoffnung gründen Menschen ihr Leben? Das sind Fragen, die die Teilnehmer/innen begleiteten. Sie gönnten sich diese Oasentage, diese Zeit der Ruhe und der Besinnung, um ihr Leben wieder auf Jesus auszurichten.

Kolpingdiözesanpräses Karl- Dieter Schmidt hatte zu diesen Oasentagen im Ferienhaus Haus Bayerischer Wald in Lambach eingeladen. In der Ruhe dieses Ortes gerade in dieser meist hektischen Zeit des Adventes konnten die Kolpingmitglieder zu sich selber kommen. Nach dem üblichen Empfang bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Kolpinggeschwister kennenlernen.

Anhand von Gesang, Vortrag, Impuls und Gespräch, dem sin-gen der Adventslieder und der Betrachtung der Texte machte man sich auf das Liedgut der Adventszeit zu erschließen angefangen von Macht hoch die Tür und Oh komm, oh komm Immanuel und Oh Heiland reiß die Himmel auf bis zu Tauet Himmel den Gerechten, Maria durch ein Dornwald ging, Gott, heil‘ger Schöpfer aller Stern und Herr send herab uns deinen Sohn.

Das gemeinsames Beten der Vesper und der Laudes in der Hauskapelle mit Bildmeditation bereicherten die Tage in Lambach. Die Teilnehmer/innen machten sich im schein von Laternen bei einer adventlichen Wanderung auf Gottes Spuren in ihrem Leben. Gottes Spuren in meinem Leben. Bei Gesprächen und Getränken im Osserstüberl klangen die Tage jeweils aus.

Beim Gottesdienst in der Hauskapelle, dem Höhepunkt des Treffens, ließ Kolpingdiözesanpräses Karl- Dieter Schmidt die Oasentage noch einmal Revue passieren. Nach der Abschlussrunde und der Reflexion machten sich die Kolpingschwestern und Kolpingbrüder gut Vorbereitet auf die restliche Adventszeit auf die Heimreise.

Großes Lob gebührt einmal mehr Kolpingdiözesanpräses Karl- Dieter Schmidt für die gelungene Gestaltung der Oasentage und die liebevolle Betreuung und Verköstigung durch das Personal des Kolpingferienhauses Bayerischer Wald Lambach.
“Wo man singt da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder” fasste eine Teilnehmerin ihren Dank in passende Worte.