Gedenktag mit vielen Ehrungen

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche beging die Kolpingsfamilie Rötz am zweiten Adventssonntag den Kolpinggedenktag. Viele Mitglieder wurden beim anschließenden Festakt im Fürstenkasten für ihre jahrzehntelange Treue ausgezeichnet.

Für die musikalische Gestaltung sorgte der Chor Laudamus unter der Leitung von Helga Spießl, begleitet von E-Piano, Querflöte und Gitarre. Die rhythmischen Lieder verliehen der Feier eine besondere Atmosphäre. Die Kolpingjugend trug liturgische Texte vor.

Präses und Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko stellte in seiner Predigt Adolph Kolping als „adventliche Gestalt“ heraus, die das Licht Gottes in die Welt trägt. Mit einem symbolischen Schlüssel verdeutlichte er, wie wichtig es ist, Türen zu öffnen – vor allem die Tür des Herzens.

Kolping habe Türen geöffnet, die schwer aufzuschließen waren, und jungen Menschen Mut gemacht. Dyadychenko rief dazu auf, die „Schlüssel der Talente“ zu nutzen, wie es die Kolpingsfamilie Rötz mit ihrem Engagement für das Gute vorlebt: „Dann wird viel Licht in der Welt.“

Im Anschluss begrüßte Matthias Rötzer vom Vorstandsteam die zahlreichen Gäste im Fürstenkasten und blickte mit inhaltreichen Worten auf das Jahr 2025 zurück, das für das Kolpingwerk von zwei bedeutenden Jubiläen geprägt war: dem 160. Todestag Adolph Kolpings und dem 175-jährigen Bestehen von Kolping Deutschland. Ein Totengedenken galt dem erst kürzlich verstorbenen Mitglied Fritz Ruhland.

Über 200.000 Mitglieder setzen sich im Kolpingwerk gemeinsam dafür ein, die Welt durch verantwortliches Leben und solidarisches Handeln ein Stück besser zu machen. Auch die Kolpingsfamilie Rötz lebt von Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen und vor Ort Verantwortung übernehmen, sagte Rötzer bevor er die Ehrungen vornahm.

Für 10 Jahre Treue wurden Benedikt Höcherl, Edith und Michi Kraus, Johannes und Lukas Mühldorfer geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Sonja Fischer, Alexander Hofmann und Manuel Hofmann mit dem Kolpingabzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 50 Jahre Einsatz im Kolpingwerk Deutschland wurde Klaus Butz geehrt. Als Dank für sein jahrzehntelanges Wirken erhielt er das Kolpingabzeichen in Gold.

Mit den Worten Adolph Kolpings „Gott stellt jeden dahin, wo er ihn braucht“ würdigte die Kolpingsfamilie das Engagement aller Geehrten – ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und gelebte Solidarität. Die Feier endete in geselliger Runde mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Bild und Text: Karl Heinz Hofmann