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Kolpingfest mit vielen Familien
Unter Kolpingfest läuft der weltliche Teil des Kolpinggedenktages in der Kolpingsfamilie Pförring mit den obligatorischen Ehrungen und vielen Neuaufnahmen. Schriftführer Christoph Mödl begrüßte neben Kolpingpräses Ortspfarrer Michael Saller und den Vorsitzenden Johann Humpel auch Georg Altmann dem Vorsitzenden der Kolpingfamilie Kösching, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Kolping-Bezirksverbandes Kelheim.
Zudem bedankt er sich für den regen Zuspruch an diesem Kolpingfest, sprich Gedenktag, der zum ersten Mal aus zeitlichen Gründen Anfang Januar stattfand und wegen der Vielzahl der Kinder, die mit ihren Eltern neu aufgenommen wurden, schon am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen begann.
Christoph Mödl, bedankt sich beim Orgateam des Kolpingfestes/Kolpinggedenktages, vornehmlich bei Christina Lobinger, für die tolle Organisation der Veranstaltung und schloss auch alle freiwilligen Helfer, die die Kuchentafel und dann auch das Buffet mit vielen Schmankerl bestückt hatten, mit ein.
Mit Worten von Sandra Mirwald, Kolpingmitglied in Hohenfels und stellvertretende Hauptabteilungsleiterin des Regensburger Seelsorgeamtes, versuchte Johann Humpel die Bedeutung des Kolpingwerkes und der Kolpingsfamilien in Erinnerung zu rufen. Sandra Mirwalds Wurzeln bei Kolping reichen zurück in die Gruppenstunden ihrer Heimatpfarrei Hohenfels, in denen sie als Kind und Jugendliche prägende Erfahrungen sammeln durfte.
Die Kolpingjugend und der Ministrantendienst waren entscheidend dafür, dass Sie Theologie studieren und ihr Hobby zum Beruf machen wollte. Nach diesem Entschluss sei die Verbindung zu Kolping nicht abgerissen. So konnte Sie ihr Sozialpraktikum in Vorbereitung auf die Bewerbung als Pastoralassistentin in Lambach und beim Einsatz in einer Kinderwerkwoche absolvieren.
Alles Stationen, die Sie geprägt und Ihr gezeigt haben, wie wichtig das Engagement von Kolping für die Gesellschaft und natürlich auch für die Kirche ist. Die Verbandsarbeit allgemein steht in den Augen von Sandra Mirwald für eine Kirche in Bewegung, für gelebten Glauben und tatkräftigen Einsatz für eine gerechtere Welt.
Die Verbundenheit von Glauben und sozialer Verantwortung, die Kolping seit jeher auszeichnet, sei heute aktueller denn je. Sie ermutigt, als Christinnen und Christen in der Welt Verantwortung zu übernehmen und oft schönen Worten auch Taten folgen zu lassen. Allerdings steht sicherlich auch die Kolpingsfamilie Pförring vor denselben Herausforderungen wie die Kirche im Allgemeinen.
Wie können wir junge Menschen für das Ehrenamt begeistern? Wie gestalten wir unsere Gemeinschaft so, dass sie weiterhin lebendig und attraktiv bleibt? Fragen, die Christen derzeit umtreiben und deren man sich ehrlich stellen muss. Es steht derzeit unter dem Begriff: Pastorale Entwicklung. Hier mitzuarbeiten und mitzugestalten ist ihr in ihrer neuen Funktion ein zentrales Anliegen.
Pastorale Entwicklung in der Diözese darf ihres Erachtens nicht ohne das Mitdenken der Verbände geschehen. Denn durch ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten sie einen immensen Beitrag für die Gesellschaft: als Orte, die Gemeinschaft bieten, durch Hilfs- und Beratungsangebote, durch Freizeitaktivitäten und Bildungsmöglichkeiten, in Form von politischem Engagement, durch vielfältige Hilfen für Geflüchtete und „Eine Welt“-Projekte.
Alles Themen, die auch Jahresprogrammen der Kolpingsfamilie Pförring zum Teil zu finden sind und die zeigen, dass Kolping eine starke Stimme in Kirche und Gesellschaft bleibt. Das Engagement der Kolpingsfamilie Pförring in diesen Bereichen ist ein wertvoller Beitrag für eine zukunftsfähige Kirche; auch über die pastorale Planung 2034 hinaus. Davon ist Sandra Mirwald überzeugt.
In diesem Sinne dankte Sandra Mirwald Johann Humpel und allen für Ihr unermüdliches Engagement, für Ihr Wirken in den Pfarreien, in der Gesellschaft und für die Kirche. Das sei in einer Zeit, in der oftmals die eigenen Interessen im Vordergrund stehen keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch der Kolpingvorsitzende dankte an dieser Stelle allen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Wie Sandra Mirwald, hat den Kolpingvorsitzenden als Jugendlicher bei Kolpingversammlung immer fasziniert, wenn man zu Beginn oder am Ende gemeinsam den Kolpinggruß erwidert hat. Mit nur zwei kleinen Wörtern waren Verbundenheit, Solidarität und eine gemeinsame Blickrichtung im Raum spürbar.
Das war für Johann Humpel stets ein Gänsehautmoment. Aus diesem Grund schloss er sein Grußwort klassisch und voller Überzeugung mit einem kräftigen TREU KOLPING, denn damit ist alles zusammengefasst und zum Ausdruck gebracht.
Schriftführer Mödl nahm dann die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Für 25 Jahre Treue im Kolpingwerk wurden Alfred Kügel, Anita Kügel mit den Kindern Lukas, Markus und Tobias geehrt, sowie Belinda Kügel mit den Kindern, Julia Kügel und Laura Kügel geehrt. Auf 30 Jahre Mitgliedschaft kann Gertraud Tyroller zurückschauen.
Auf 40 Jahre Mitgliedschaft bringen es Peter Engelmayer, Reinhold Forstner, Rudi Kügel und Anita Weinzierl Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Leopold Hirmer, Sebastian Kügel, Christine Ohrner, Peter Schuberth und Christoph Mödl mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Auf gar 60 Jahre Mitgliedschaft bringt es der ehemalige Kassier Georg Hanel.
Präses Saller freut sich über das rege Interesse an Kolping und weist darauf hin, dass 47 Neuaufnahmen einen richtig frischen Schwung in die Kolpingfamilie Pförring bringen, zudem sich diese 47 Neuaufnahmen in 13 Familien mit insgesamt 27 Kindern gliedern. Präses Saller erklärt kurz das neue Symbol der Kolpingfamilie, ein schwarzes K innerhalb einer farbigen Spirale.
Dabei sind weiterhin die traditionellen Farben schwarz und orange für Freude und Hoffnung als Hinweis den Ernst des Lebens des Lebens zu bewältigen präsent. Die Farben der Spirale symbolisieren die Liebe (rot), die Hoffnung(grün), den Glauben (blau) und die Freude (Zuversicht) und sind Basis der Kolpingfamilie auch in schwierigen Zeiten zusammen zu halten und Zuversicht und Freude zu teilen.
Die anwesenden neu aufgenommen Familien werden einzeln aufgerufen und von Präses Pfarrer Michael Saller herzlich begrüßt. Mit dem reichhaltigen Buffet und guten Gesprächen klang der Nachmittag dann in froher Runde aus.
