Kolping vor Ort
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Eine starke Gemeinschaft seit 125 Jahren
“Wir sind Kolping” – und das heißt, eine starke Gemeinschaft zu sein mit aktuell 252 Mitgliedern. Im Jahr 1900 wurde die Kolpingsfamilie Grafenwöhr gegründet. Am Sonntag gab es eine große Geburtstagsfeier. Andreas Greiner, der Vorsitzende der Grafenwöhrer Kolpingsfamilie hieß zur Jubiläumsfeier auch die Kolpingsfamilien aus Eschenbach, Mantel, Neustadt, Schirmitz und Weiden mit Bezirksvorsitzenden Roland Hoffmann willkommen.
Als Zeichen, dass bestimmt auch der selige Gesellenvater Adolph Kolping mitfeiert, hat Kolping-Mitglied und Künstlerin Christina Hausmann ein neues modernes Portrait von Adolph Kolping gemalt. Ein weiteres Geschenk für die Kinder gab es von der Schnitzergemeinschaft Grafenwöhr; und zwar der “Kolpingschnuffi”.
Der Vorsitzende freute sich besonders, dass neben Kolping-Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt als Hauptzelebrant gleich vier Geistliche den Gottesdienst mit feierten: Der Ortspräses Daniel Fenk, Kaplan Raveendra Reddy Ponnapati, Ruhestandspfarrer Ludwig Gradl sowie der ehemalige Präses Pfarrer Hans Bayer, der Greiner in der Jungkolpinggruppe sehr für Kolping begeistert habe.
Kinder und Jugendliche haben beim Gottesdienst ebenfalls mitgewirkt. Sie führten ein Gespräch mit Adolph Kolping. Die Jugendlichen meinten, dass Kolping eigentlich nichts mit ihrem Leben zu tun habe, außer dass alte Traditionen aufrecht erhalten werden. Laut Kolping müsse jedoch “Glut unter die Asche gemischt werden”, zu Gott Vertrauen zu haben und danach zu handeln. Adolph Kolping hat sich besonders um die gekümmert, die keine Heimat und keine Bildung haben.
Neben den Eltern kümmert sich in Grafenwöhr die Kolpingsfamilie mit verschiedenen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie sind in guten und schweren Tagen für sie da und üben Solidarität”, lobte der Diözesanpräses. Frieden, Hoffnung und Zuversicht sind nach wie vor wichtig, ebenso wie das Beten um den Frieden in der Welt, auch wenn das nicht so leicht ist.
Der Geistliche forderte auf, in unserer Umgebung den Frieden zu leben und Kreise zu ziehen. Er erinnerte an das Kolpingwerk Deutschland, das sich um die Menschen um uns herum kümmern, die in Not sind. Die Farbe schwarz steht für den Lebensernst, orange für die Freude und bunt für die vielen Charaktere, denn jeder ist willkommen.
Ortspräses Daniel Fenk beglückwünschte die Kolpingsfamilie Grafenwöhr und segnete das neue Portrait-Bild von Adolph Kolping sowie den neuen Rasenmäher-Traktor auf den Namen “Mike” nach dem früheren langjährigen Vorsitzenden. Zum 125. Jubiläum gratulierte auch zweite Bürgermeisterin Anita Heßler und blickte auf die starke Vereinsarbeit zurück
“Die Werte werden von Generation zu Generation weiter getragen. Die Angebote reichen vom Gelübdefeiertag Sebastian, den Familien-Wochenenden, Spielplatzfesten, Kolpingsball, der Nikolaus-Aktion über die Unterstützung für Menschen in Not bis zum Kolping-Kinder-Chor, der auch den Gottesdienst musikalisch gestaltet hat. Weiter so!”
Danach unterhielt die Bläsergruppe der Musikschule VierStädtedreieck die Gäste, die ihren Hunger und Durst durch Leckereien vom Grill sowie Kaffee und Kuchen stillen konnten. Die Kinder konnten bei vielen Spielen mitmachen und auch etwas gewinnen, sich auf der Hüpfburg austoben und sich an der Zaubershow mit Kolping-Erwachsenenbildungsreferenten Sebastian Wurmdobler erfreuen.
