Komunalwahl

 

Innenminister spricht über „Extremismus stoppen – Demokratie stärken“

 

Bei der Landesversammlung von Kolping Bayern in Würzburg wurde die Landesspitze neu gewählt. Auf Erwin Fath und Dorothea Schömig, die beide jeweils 12 Jahre an der Spitze des Landesverbandes standen, folgen Eva Ehard und Roland Kronawitter. Beide wünschen sich eine gute Zusammenarbeit auf Landesebene und mit den Diözesanverbänden.

Die neue Landesvorsitzende heißt Eva Ehard und stammt aus Spalt im Bistum Eichstätt. Die 67-jährige gelernte Datenverarbeitungs-Kauffrau und nunmehrige Rentnerin ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und Großmutter von ebenfalls drei Enkelkindern.

Sie war von 2008 bis 2023 Diözesanvorsitzende von Kolping Eichstätt, ist seit 2024 Vorsitzende des kommunalen Seniorenbeirats Spalt, seit 2002 Vorsitzende der Kolpingfamilie Spalt und Mitglied im Fachausschuss Eine Welt des Kolping-Diözesanverbands Eichstätt.

Zum weiteren Landesvorsitzenden wurde Roland Kronawitter aus Ruderting bei Passau gewählt. Der 60-Jährige arbeitet als Logistik-Leiter. Seit 2009 gehört er dem Diözesanvorstand von Kolping Passau an, seit 2024 ist er dessen stellvertretender Vorsitzender.

Er engagiert sich unter anderem als Mitglied des Sachausschusses „Beruf und Arbeitswelt“ des Diözesanrats Passau und als Kuratoriumsmitglied der Kolping Stiftung Passau. Kronawitter ist Vater eines Sohns und Großvater zweier Enkelkinder.

Am Samstagabend wurden die scheidenden Vorsitzenden bei einer fränkischen Weinprobe verabschiedet und mit hohen Ehrenzeichen sowie Präsenten aus den einzelnen Diözesanverbänden verabschiedet.

Bei seiner Rede an die Landesversammlung hob der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die wichtige Rolle des Kolpingwerks in Bezug auf die Förderung der Demokratie hervor. Der Unverträglichkeitsbeschluss von Kolping Deutschland mit der AFD sei hierbei ein deutliches Zeichen.

Er betonte, dass das Kolpingwerk ihm und der Landesregierung sehr wichtig sei. Joachim Herrmann gab in seinem Vortrag auch zu bedenken, dass sich nicht nur die staatlichen Organe für die Erhaltung der freiheitlich demokratischen Grundordnung verantwortlich fühlen sollten, sondern auch die Staatsbürger.

„Um die Demokratie zu sichern, braucht es das Engagement der Bürger, den Einsatz von Einzelnen sowie von Verbänden und Vereinen, wie das Kolpingwerk Bayern“, so der bayerische Innenminister. Dabei helfe die eigene religiöse Verortung, denn die Ehrfurcht vor Gott schaƯe auch die Grundlage für den Respekt gegenüber Mitmenschen.

Besonderes Augenmerk legte die Versammlung dann noch auf die Organisation der Landeswallfahrt am 03. Oktober nach Freising. Informationen hierzu sind unter www.landeswallfahrt.de zu finden. Die Anmeldung ist noch möglich und erforderlich.

 

Bild: Neue Vorsitzende mit Präses und STM Herrmann (Kolping Regensburg)