Das Kreuz – Mittelpunkt und Konstante in unserem Leben

Rund 100 Mitglieder der Kolpingsfamilien Abensberg, Altmannstein, Kelheim, Kösching, Langquaid, Neustadt/Donau, Pförring, Rohr, Riedenburg und Siegenburg, die alle dem Kolpingwerk Bezirksverband Kelheim angehören, trafen sich am Nachmittag des Palmsonntages zum traditionellen Bezirkskreuzweg in Riedenburg.

Die Riedenburger Kolpingsfamilie unter ihrer Vorsitzenden Sabine Dräger, die zudem auch Bezirksvorsitzende ist hatte einen sehr ansprechenden Kreuzweg unter dem Thema „Gegensätze im Zeichen des Kreuzes“ mit sieben Stationen auf einen Rundweg hoch über Riedenburg und dem dortigen Aussichtspunkt „Schwammerl“ mit herrlichem Blick auf die die Dreiburgenstadt zusammengestellt.

Die Kolping-Bezirksvorsitzende Sabine Dräger aus Riedenburg zeigte sich in ihrer Begrüßung am Parkplatz beim Riedenburger Schwammerl erfreut, dass so viele Kolpingmitglieder aus allen 10 Kolpingsfamilien des Bezirks zu dieser Kreuzwegandacht nach Riedenburg gekommen sind.

Kolping-Bezirkspräses Pfarrer Wolfgang Stowasser aus Altmannstein betonte in seiner Einleitung, dass das Kreuz im Mittelpunkt unseres christlichen Lebens steht, was uns besonders auch in dieser heiligen Woche und in diesem heiligen Jahr wieder besonders bewusst werden soll.

Das Kreuz, so Pfarrer Stowasser, ist der Mittelpunkt, der Fels und die Konstante in unserem Leben, das uns in dieser in Anbetracht der neuesten Entwicklungen auf der Welt in einer immer unsicherer und auch unberechenbarer werdenden Zeit, Hoffnung, Halt und Orientierung für unser menschliches Dasein gibt.

An den Stationen Kreuz, Feld und Weise, Wegkreuzung, Lichtung, Waldkindergarten, Aussichtspunkt und Kapelle wurde den Teilnehmern nicht nur die Schönheit dieses Erholungsgebietes vor Augen geführt, sondern in Impulsen die Bedeutung des Kreuzes an den einzelnen Stationen von Anfang und Ende, Leben und Sterben bis hin zu Tod und Auferstehung mit einem Bezug auf Gott, dem Gesellenvater Adolph Kolping und unser eigenes Leben mit den damit verbundenen Entscheidungen einer eingehenden Betrachtung unterzogen.

Bezirkspräses Pfarrer Wolfgang Stowasser aus Altmannstein bedankte sich bei der Kolpingsfamilie Riedenburg, der Bezirksvorsitzenden, den Vorbetern, den für die Bewirtung zuständigen Mitgliedern und bei den vielen Teilnehmern an dieser Kreuzwegandacht, die an den Palmsonntagen seit fast einem halben Jahrhundert, zu einer liebgewordenen Tradition beim Kolpingwerk Bezirksverband Kelheim geworden ist.

Im Anschluß trafen sich die Teilnehmer zu einem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Gasthof „Zur Linde“ in Jachenhausen. Zum Abschluss diskutierten die Anwesenden wie die weitere Entwicklung sein könnte und was eine neue Koalition mitbringen müsse, um wieder mehr Vertrauen in die Politik zu bringen.

Insgesamt war es wieder ein besonders interessanter Abend, der viele neue Erkenntnisse gebracht hat. Die Kolpingsfamilie bedankt sich bei ihrem Mitglied Bernhard Schreyer für den tollen Vortrag.

Bericht und Foto: Martin Haltmayer